Rheinboulevard Köln

magnetic drift - Die übergeordnete Entwurfsidee folgt dem Ziel, die beiden Flussseiten stärker miteinander in Beziehung zu setzen und den zentralen Rheinabschnitt als „gesamtkölner“ Stadt- und Landschaftsraum zu formulieren. Das Leitthema der landschaftsarchitektonischen Gestaltung besteht in dem Herausarbeiten und der Profilierung der komplementären räumlichen Qualitäten einer Stadtmitte beiderseits des Stroms.
Eine fließende Landschaft bildet das durchgehende räumliche Thema für die Gestaltung und die choreografische Wegeführung entlang des Flusses. Dieses Thema wird zwischen den Poller Wiesen im Süden und dem Rheinpark im Norden kontextspezifisch variiert, so dass – überlagert von der Taktung durch die Rheinbrücken – eine Sequenz aus unterschiedlichen räumlichen Situationen entsteht. In die Neugestaltung werden vorhandene Uferbefestigungen und bestehende Hochwasserschutzmauern ebenso integriert wie archäologische und architektonische Einschlüsse. Im Zusammenspiel aus vorgefundenen Situationen mit hinzugefügten Elementen entsteht ein neues landschaftsarchitektonisches Ensemble aus historischen Fundstücken und neuen Schichten zeitgenössischer Elemente und Materialien.

Zweiphasiger Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren, 2007
Zusammenarbeit: tx - büro für temporäre Architektur
2. Preis